Veranstaltungsarchiv

  • Rückblick Andreas Pröve: China: Mit dem Rollstuhl von Shanghai nach Tibet

    Im Leben kommt es nicht darauf an, ein gutes Blatt in der Hand zu haben, sondern mit schlechten Karten gut zu spielen.
    Gleich zu Beginn seiner 90minütigen Foto- und Filmshow über seine Reise mit dem Rollstuhl durch China stimmte Andreas Pröve die mehr als 100 Gäste in der Sporthalle des Ev.Stifts mit dem Zitat von Robert Louis Stevenson nachdenklich.

    Es waren unter anderem diese Worte und die sehr professionelle Versorgung im Ev.Stift, die Pröve nach seinem Motorradunfall und der Diagnose Querschnittlähmung 1981 geholfen haben, eine neue Perspektive im Leben zu finden. Und was für eine! Der gelernte Schreiner, der schon immer gerne gereist war, probierte aus, ob und wie das mit dem Rollstuhl möglich ist, alleine, auf eigene Faust und mit leichtem Gepäck.

    Seine ersten Reisen führten ihn nach Indien, es folgten Trips nach Persien, Jordanien und Syrien, Thailand, Vietnam und Tibet. Pröve erreichte als erster Rollstuhlfahrer die Quelle des Mekong, und hatte sich nun also 2017 vorgenommen, den mit 6.380 Kilometern längsten Fluss Chinas, den Jangtsekiang von der Mündung bis zur Quelle zu bereisen, von Shanghai bis nach Tibet.

    Geholfen hat ihm dabei nicht nur sein „Triebling“, ein Schiebemotor, der seinem Rollstuhl den rechten Speed gab, vor Allem waren es die vielen Helfer, Begleiter und letztendlich „Schreibtischtäter“ mit Beziehungen zu höheren Stellen, die sich von seinem Projekt „Explore Jangtse“ haben mitreißen lassen. Größten Dank aber ist er seinem chinesischen Freund Sun De Yue schuldig, der sich voller Begeisterung daran beteiligt hat seinen Traum Wirklichkeit werden zu lassen.

    Obwohl der Jangtse immer als roter Faden durch China diente, hat Pröve auf seiner Reise große Abstecher durch atemberaubende Landschaften unternommen, die der professionelle Fotojournalist mit Kamera und Drohne eingefangen hat. Da waren die 200 Meter hohen, bewaldeten Sandsteinpfeiler um die Stadt Zhangjiajie, die jeden Besucher in die Scheinwelt des Films Avatar versetzt; es ging durch die Schluchten des Wulong Nationalparks; zur größten, aus dem Fels gehauenen Buddhastatue der Welt; durch Terrassenfelder zu Phänomenalen Flammenden Bergen oder durch die 300 Meter hohe Sanddünnen in der Badain Jaran Wüste, zwischen denen sich Seen gebildet haben. Ein unvergesslicher Anblick. Megastädte am Jangtse, die seit dem Bau des großen Staudamms zu explodieren scheinen, standen im krassen Gegensatz dazu und eine Bevölkerung die Schwierigkeiten hat, dem rasanten Wachstum des Landes zu folgen. Ihre Portraits und Interviews gaben ein lebendiges Bild der Gegenwart des heutigen China.

    Wer den Vortrag verpasst hat, findet weitere Termine unter www.proeve.de

  • 9. Rollstuhl- und Mobilitätstraining

    07.07.2019, 09.00-16.00 Uhr, Sporthalle im Ev.Stift

    Mobilitätseinschränkungen nach einer Erkrankung, einem Unfall oder aufgrund des Alters können teilweise oder ganz die Zuhilfenahme eines Rollstuhls nötig machen.
    In unserem  Mobilitätstraining lernen Sie einen sicheren Umgang mit Ihrem Rollstuhl, und wie Sie Hindernisse im Alltag besser überwinden können.
    In vielen praktischen Übungen beantworten wir Ihnen dabei Fragen wie:

    1) Was macht einen Rollstuhl möglichst gut fahrbar?
    (Unterschiede der Rollstühle und Einstellmöglichkeiten)

    2) Wie bewege ich meinen Rollstuhl effektiv / kraftsparend und gelenkschonend? (Grundtechniken des Rollstuhlfahrens)

    3) Wie kann ich Hindernisse überwinden?
    (Ankippen, Bordsteinkanten, Schrägen, Bürgersteige, wechselnde Untergründe)

    4) Wie komme ich vom Rollstuhl in das Bett, in das Auto?
    (Transfer)

    5) Kann ich mit einem Rollstuhl auch öffentliche Verkehrsmittel oder die Rolltreppe nutzen? (Außentraining)

    6) Wie kann mich eine Hilfsperson zum Beispiel an der Treppe/beim Transfer sinnvoll unterstützen?
    (Unterstützung durch Hilfsperson)

    Gerne gehen wir auch auf ihre Individuellen Bedürfnisse und Wünsche ein!

    Workshopleitung:
    Mandy Kretschmer, Dipl. Sportlehrerin,
    Sporttherapeutin im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein in der stationären und ambulanten Nachversorgung von Rollstuhlfahrern

    Bitte bringen Sie bequeme, sportliche und wetterfeste Kleidung mit. In der Mittagspause besteht die Möglichkeit, im Restaurant "Zum Schiffchen" des Gemeinschaftsklinikums Mittag zu essen

  • Handbikevorführung

    Ein Handbike ist eine tolle Möglichkeit für Menschen im Rollstuhl, mobil zu sein und sich gleichzeitig sportlich zu betätigen. Selbst mit einer höheren Lähmung ist Handbikefahren machbar, da die Bikes mit E-Antrieb ausgestattet werden können und es darüber hinaus auch Bikes gibt, die ausschließlich über den Motor betrieben werden.
    Referent: Lothar Jung, Stricker Handbikes

    Mittwoch, 26.06.2019, 14:30 Uhr, Ev.Stift, Patientenschulungsraum „Roter Salon“, BG-Sonderbau, Erdgeschoss,
    Johannes-Müller-Str. 7, 56068 Koblenz

    Eintritt frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich

  • Ali Tuncer: Ali vs Kalorien

    Ali Tuncer: Ali vs Kalorien

    ..."wie ich es geschafft habe, 120kg zu schlagen"

    Vortrag und Fragerunde von und mit Ali Tuncer

    Mittwoch, 15.05.2019, 18:00 Uhr, Ev.Stift, Sporthalle, BG-Sonderbau, Erdgeschoss,
    Johannes-Müller-Str. 7, 56068 Koblenz

    Eintritt frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich

  • Führerschein mit Handicap

    Frank Schmidt, Fahrlehrer und Leiter der Fahrschule der Heinrich Haus gGmbH, Neuwied-Heimbach-Weis referiert zu folgenden Themen:

    -        Ersterwerb der Fahrerlaubnis mit Handicap

    -        Erhaltung der Fahrerlaubnis mit Handicap

    -        Fahrprobe/Fahrverhaltensbeobachtung

    -        Gutachten zur Kraftfahreignung

    -        Fahrzeugtechnik und Umrüsttechnik

    -        Finanzierungshilfen

    Mittwoch, 27.03.2019, 14:30 Uhr, Ev.Stift, Patientenschulungsraum „Roter Salon“, BG-Sonderbau, Ersgeschoss,
    Johannes-Müller-Str. 7, 56068 Koblenz

  • Skifahren bei Querschnittlähmung - Vorstellung Monoski November 2018

    Im November sind wieder einige frisch verletzte Patienten der Querschnittstation des Ev.Stifts gespannt dem Vortrag von Heiko Heymann gefolgt: „Wenn man frisch im Stuhl sitzt, sieht man erst einmal, was man alles nicht mehr kann, ich möchte Euch mal zeigen, was man doch noch kann.“ Heiko Heymann ist seit mehr als 20 Jahren querschnittgelähmt. Er fährt Auto, spielt Basketball – und fährt Ski. In regelmäßigen Abständen stellt er frischverletzten Querschnittgelähmten seinen Monoski vor, mit dem er im Winter die Alpenpisten hinunter wedelt. Die Winterurlaube verbringt er mit Fußgängern, mit denen er beim Skifahren durchaus mithalten kann. Bei der Vorstellung seines Sportgerätes hat er auch diesmal wieder staunende Blicke geerntet und zugleich Mut und Hoffnung gemacht für die Zeit nach der stationären Therapie.

    Dabei ist Skifahren eben nur eine Möglichkeit, seine Freizeit auch gemeinsam mit Fußgängern, etwa im Kreis der Familie zu verbringen. So kamen die Beteiligten in der anschließenden Fragerunde schnell in einen lockeren Plausch über Handbikes, Wohnungsumbau und überhaupt Besonderheiten des Lebens im Rollstuhl.

    Die nächste Vorstellung des Monoskis ist für November 2019 vorgesehen.

     

  • „Steh auf und flieg“ Vortrag und Lesung von Susanne Böhme, Mo. 17.09.2018, 19.00 Uhr

    Die querschnittgelähmte Fallschirmspringerin Susanne Böhme hat von Karlsruhe aus Deutschland mit dem Fahrrad bereist und Zwischenstationen gemacht, um Vorträge und Lesungen zu halten. Auf ihrer Reise hat sie auch uns im Ev.Stift besucht.

    Es war ein schöner Abend mit interessanten Details aus Susannes Leben nach dem Unfall und beeindruckenden Fotos und Filmen, welche uns und dem Publikum die Faszination Fallschirmspringen näher gebracht haben.

    Susanne Böhme war nach einem Unfall vor fünf Jahren von der Hüfte abwärts gelähmt. Heute übt sie, immer besser zu laufen und hat auch einen Weg zurück in den Fallschirmsport gefunden. Ihre Erlebnisse hat sie in dem Buch „Steh auf und flieg!“ aufgeschrieben. Die ARD sendeten im August die Dokumentation „Echtes Leben“.

    Die genaue Tourroute und weitere Informationen sind zu finden unter www.steh-auf-und-flieg.de.

  • Unfall, Verlust und andere Tragödien – wenn sich das Leben von jetzt auf gleich verändert. (Ein)blick hinter die Kulissen, Do. 06.04.2017

    Artikel Vortrag Jojo Albrecht und Arno Becker, Rhein-Zeitung vom 05.05.2017

    Aufgeben ist keine Option! Schon das Titelbild zum Vortrag von Joachim -Jojo- Albrecht, mit Beamer auf die große Leinwand in der Sporthalle des Ev.Stifts eingeblendet, zeigte den gut 140 Besuchern, dass hier ein Mensch referiert, bei dem jammern nicht gilt. Und so waren dann auch die gut einstündigen Einblicke des Rollstuhlfahrers geprägt von Zuversicht, von ermutigenden Erinnerungen aus dem eigenen Leben, ergänzt um sehr bewusst gewählte Lieder, die Ina Albrecht (Gesang) und Arno Becker (Klavier) als perfekte Ergänzung zum gesprochenen Wort vortrugen.

    Arno Becker war es auch, der Jojo im Interview seine Stellungnahmen zu den unterschiedlichsten Lebenskrisen entlockte, übrigens in Gebärdensprache übersetzt von Urte Vöcking für die vielen gehörlosen Gäste.

    So beeindruckte Jojo mit vielen Ansichten, etwa seinem Ärger über die Berichterstattung nach dem Unfall von Samuel Koch bei Wetten Dass?. Dort hatten die Medien Koch immer inkomplett gelähmte Fußgänger als "Vorbilder" präsentiert, die wieder laufen gelernt hatten. Jojos Kommentar: "Können die nicht mal Rollstuhlfahrer zeigen, die ihr Leben meistern und glücklich sind!?"

    Einleitend hatte der leitende Arzt der Querschnittgelähmtenstation des Ev.Stifts, Dr.Walter Ditscheid, den Gästen wichtige Hintergrundinformationen zum Thema Querschnittlähmung gegeben.

     

    Donnerstag, 06.04.2017, 17.30 Uhr

    Ev.Stift St. Martin, Johannes-Müller-Str.7, 56068 Koblenz
    Sporthalle, Erdgeschoss BG Sonderbau

    Eintritt 5,- Euro

  • Skifahren bei Querschnittlähmung - Vorstellung Monoski, Nov. 2016

    "Wenn man frisch im Stuhl sitzt, sieht man erst einmal, was man alles nicht mehr kann. Ich möchte euch zeigen, was man doch noch kann." Heiko Heymann ist seit vielen Jahren querschnittgelähmt. Er fährt Auto, spielte in der 1.Bundesliga Basketball und fährt Ski. Darüber hinaus ist der seit kurzem Bürgermeister seiner Heimatgemeinde. In regelmäßigen Abständen stellt er frisch verletzten Querschnittgelähmten seinen Monoski vor, mit dem er im Winter die Alpenpisten hinunter wedelt. Die Winterurlaube verbringt er mit Fußgängern, mit denen er beim Skifahren durchaus mithalten kann. Heiko Heymann präsentiert seinen Monoski am

     

    Mittwoch, 16.11.2016, 14.30 Uhr

    Ev.Stift St. Martin, Johannes-Müller-Str.7, 56068 Koblenz
    Patientenschulungsraum "Roter Salon", Erdgeschoss BG Sonderbau

    Eintritt frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich

  • Mobilität für Menschen mit Behinderung, Oktober 2016

    Einen sehr interessanten Einblick in die vielen Möglichkeiten des Fahrzeugumbaus gab Bernd Schulz vom Mobilcenter Zawatzky am 12.10. im Ev.Stift in seinem Vortrag "Mobilität für Menschen mit Behinderung - wer braucht welchen Umbau".

    Von der einfachen Lenkhilfe bis zur computergesteuerten Joystick-Steuerung oder gar einer Fußsteuerung stelle der erfahrene Referent viele Optionen vor und ließ keine Frage der zahlreichen, teils frisch verletzten Patienten offen.

    Im Anschluss an den Vortrag konnten Interessierte ein Auto besichtigen und erfahren, welches viele der gezeigten Einbauten präsentierte.

    Die nächste Vorführung ist für 2017 vorgesehen.

    Mobilität für Menschen mit Behinderung - Vortrag: Welche Behinderung braucht welchen Umbau? - mit Vorführfahrzeug

     

    Mittwoch, 12.10.2016, 14.00 Uhr

    Ev.Stift St. Martin, Johannes-Müller-Str.7, 56068 Koblenz
    Patientenschulungsraum "Roter Salon", Erdgeschoss BG Sonderbau

     

    Referent:

    Bernd Schulz, Mobilcenter Zawatzky, Meckesheim bei Heidelberg

     

    Eintritt frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich

  • A.Pröve: Mit dem Rollstuhl durch Myanmar- Burma, Zauber eines goldenen Landes

    Dass Andreas Pröve atemberaubende Bilder präsentiert, hat er in vielen Vorträgen über seine Reisen nach Indien, Persien, Vietnam, Laos oder Tibet bewiesen. Dass er sich dabei immer weiter entwickelt, davon konnten sich nahezu 200 Gäste in der Sporthalle des Ev.Stifts im März 2016 beim Vortrag des Reisejournalisten und Buchautors über Myanmar überzeugen. So setzt Pröve ja bereits seit einigen Jahren auf Digitaltechnik und spickt seinen Vortrag nun mit fantastischen filmischen Luftaufnahmen, die er mit einer Drohne filmt.

    Und auch in Sachen eigener Mobilität hat der passionierte Bastler Pröve eine kleine Sensation präsentiert: Einen aus einem Motorsensenmotor selbst gebauten "Anhänger" nutzte er in Burma als Heckantrieb, und erreichte damit Geschwindigkeiten im dichten burmesischen Verkehr, die die Zuhörer seines Vortrags im Ev.Stift in ungläubiges und belustigtes Staunen versetzten.

    Natürlich gewährte Pröve auch wieder einen tiefen Einblick in sein Reiseland, in dem er sich erneut sehr nahe an das Leben der Menschen begeben hat, sei es beim Thingyanfest - dem burmesischen Neujahrsfest - oder beim Besuch eines Volksstammes, der noch weitgehend isoliert von moderner Technik eine Bergregion des asiatischen Landes bewohnt.

    Dabei hat er seinen Rollstuhl als wirklich bequemes und praktisches Reisemittel gepriesen und seinen Zuhörern gegenüber die Vermutung geäußert: "Bestimmt wollen Sie nachher auch alle im Rollstuhl verreisen!"

     

     

    Freitag, 11.März 2016, 17.30 Uhr
    Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, Ev.Stift St.Martin, Sporthalle
    Johannes-Müller Str.7
    56068 Koblenz

    Eintritt 9,- Euro
    Karten an der Rehafit- Anmeldung im BG-Sonderbau des Ev.Stifts oder an der Abendkasse.

     

    Andreas Pröve verunglückte 1981 mit seinem Motorrad. Diagnose: Querschnittlähmung. Noch während seiner Reha im Evangelischen Stift in Koblenz ließ er sich nicht wie üblich zum Wochenendurlaub abholen, sondern er trampte schlichtweg nach Hause in die Lüneburger Heide.
    Schon drei Jahre nach dem Unfall brach er im Rollstuhl zur ersten Indienreise auf und tourt bis heute, getrieben von der Lust am Entdecken und unstillbarer Neugier, durch die Welt. Dabei schreckt er auch nicht vor extremen Herausforderungen zurück.

    So offensiv und hautnah wie er reist, ist auch seine Bühnenpräsenz. Authentisch und emotional fesselt er das Publikum. Ansteckender Witz, Humor und die Offenheit dessen, der das Leben liebt, prägt auch seine Bücher, die die "SPIEGEL" Bestsellerlisten erreicht haben.

    Burma, Zauber eines goldenen Landes

    "Wer das Lächeln sucht, wird es in Burma finden." Kaum ein Satz könnte das Burmesische Volk trefflicher beschreiben. Ein Volk das trotz Unterdrückung und Ausbeutung sein liebenswürdiges Naturell erhalten hat. Ein Volk, dem der Optimismus in die Wiege gelegt wurde, das dominiert ist von einem positiven Grundrauschen, das jeden Besucher tief berührt.

    Als Andreas Pröve vor über 30 Jahren zum ersten Mal nach Burma kam, fand seine Begeisterung keine Grenzen. "Es ist eine Perle in einem Haufen Kies", notierte er damals in seinem Tagebuch. In der Tat, kaum ein Land kann mit einer solchen Vielfalt an unterschiedlichen Kulturen, Völkern, landschaftlichen Schönheiten und Monumenten der Superlative aufwarten wie das heutige Myanmar. Nun ist Andreas Pröve noch einmal durch Burma gereist und dokumentiert sein Traumland mit spektakulären Aufnahmen.

    Dabei stürzt er sich zum buddhistischen Neujahr in das feucht-fröhliche Wasserfest, bis kein trockener Faden mehr an ihm hängt, er lernt Wahrsager kennen, die bei den Generälen hoch im Kurs stehen und spricht mit Dissidenten über ihren Kampf für Demokratie. Danach sehnt sich das Volk seit langem. Als die Militärregierung Burmas 1989 beschloss, das Land in Myanmar umzubenennen, wollten sie nicht nur einen Schlussstrich über die britische Herrschaft und ihre eigene unrühmliche Vergangenheit ziehen. Der neue Name Myanmar, übersetzt "mächtiges Bündnis", sollte auch den Zusammenhalt eines Vielvölkerstaates symbolisieren, der über Jahrhunderte von ethnischen Auseinandersetzungen geprägt war. Wenn es im Herbst 2015 zu demokratischen Wahlen kommt, wird das Volk die Generäle beim Wort nehmen.
    Andreas Pröve berichtet über seine 3000 Kilometer lange Rollstuhlreise, auf der er einen tiefen Einblick in das Land der goldenen Pagoden bekommen hat. Ein Land, in dem Geister herrschen, wo Männer wie Frauen Röcke tragen und jeder Mann einmal in seinem Leben Mönch war.

  • Vorsorge für Unfall, Krankheit, Alter durch Vollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung, Januar 2016

    Über 50 Gäste sind der Einladung des BASIS e.V. zur 2. Veranstaltung "Vorsorge für Unfall, Krankheit, Alter durch Vollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung" am 14.01.2016 gefolgt. Verena Bruchof vom Fachbereich gesetzliche Betreuung des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) informierte in der Sporthalle des EV.Stifts über die Unterschiede und Vorteile der jeweiligen Vorsorgemöglichkeiten. Aus ihrer langjährigen Beratungspraxis konnte die Referentin aber auch sehr anschaulich mögliche Gefahren bestimmter Formulierungen benennen. Das Wichtigste aber sei "reden, reden, reden", so dass das Thema einerseits überhaupt im Familienkreis thematisiert würde, andererseits nahe Angehörige aber auch so viel Informationen über den Willen des anderen erfahren, wie möglich.

    Auskünfte zum komplexen Thema Vorsorge erteilt der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) sowie die anderen Betreuungsvereine der Caritas, AWO und Lebenshilfe.

     

    Donnerstag, 14.01.2015, 17.30 Uhr
    Sporthalle des Ev.Stifts

    Jedem kann es passieren, dass er durch Unfall, Krankheit oder Alter keine eigenen Entscheidungen mehr treffen kann. Daher sollte jeder durch einfache Vorsorge selbst festlegen, wer für ihn im Einzelfall handeln soll.

    Die Referentin informiert unter anderem zu folgenden Fragen:

    - Welche Vorteile bietet eine Vorsorge durch Vollmacht, welche möglichen Auswirkungen bestehen bei einer fehlenden Vollmacht?

    - Warum reicht eine Generalvollmacht alleine nicht aus?

    - Was ist eine Betreuungsverfügung und was kann man damit im Ernstfall alles regeln?

    - Weshalb ist eine Patientenverfügung so wichtig?


    Referentin:
    Verena Bruchof
    Fachbereich gesetzliche Betreuung
    Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), Koblenz

  • Skifahren bei Querschnittlähmung - Vorstellung Monoski, Nov. 2015

    Bei der diesjährigen Vorstellung seines Monoskis sah sich Heiko Heymann im Patientenschulungsraum des Ev.Stifts vielen interessierten Patienten, Angehörigen und auch Therapeuten gegenüber. Alle waren sehr beeindruckt von dem Sportgerät, dem Film, der Heymann in Aktion zeigte und den aufmunternden Geschichten, die der seit über 20 Jahren querschnittgelähmte Sportler erzählte. Zum ersten Mal unterstützte Bernd Möhlich die Vorstellung durch Ergänzungen zu den verschiedenen Möglichkeiten, etwa dem sogenannten "Biski", der sich auch für noch stärker betroffene Menschen eignet. Möhlich selbst ist Fußgänger, die Folgen eines Motorradunfalls 1991 brachten ihn aber zum Skifahren im Sitzen, und das sogar bis in das internationale Renngeschehen.

    So haben die beiden Referenten den frisch verletzten Patienten ein wenig Hoffnung für die Zeit nach der stationären Therapie gegeben.

     

    Skifahren bei Querschnittlähmung
    Mittwoch, 18.11.2015, 14.30 Uhr
    Ev.Stift St. Martin, Johannes-Müller-Str.7, 56068 Koblenz
    Patientenschulungsraum "Roter Salon", Erdgeschoss BG Sonderbau

    Eintritt frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich

  • Peter Schön: Ich möchte nicht tauschen - Erfahrungen im Rollstuhl, Mai 2015

    Am Donnerstag, 07.05.2015, hat Peter Schön im Ev.Stift interessierten Zuhörern aus seinem Leben berichtet, darunter ehemalige Ärzte und Therapeuten sowie frisch verletzte Patientinnen und Patienten. Ein beeindruckender Abend mit philosophischen und humorvollen Elementen.

    Ich möchte nicht tauschen - Erfahrungen im Rollstuhl

    Dies ist der Titel eines Buches.

    Ein junger Bundeswehrsoldat verunglückt auf der Fahrt zu seiner Kaserne. Die ärztliche Diagnose heißt: „Querschnittlähmung“ – für immer auf den Rollstuhl angewiesen sein.
    Wie er mit dieser Situation umgeht, welche Gedanken ihm dabei durch den Kopf gehen und welche Erfahrungen er in seinem neuen Leben macht, davon erzählt die autobiographische Schilderung des Buches von Peter Schön.

    Der Buchautor berichtet von seinem Unfall, der anschließenden Rehabilitation und dem Start in ein neues Leben. Neben seiner persönlichen Entwicklung geht Peter Schön auch auf Situationen ein, denen er sich im Alltag häufig gegenüber sieht – die sowohl für Rollstuhlfahrer wie Fußgänger lesenswert und interessant sind.

    Peter Schön lebt in Rüdesheim am Rhein. Ein Verkehrsunfall, an dem er keine Schuld hatte, machte ihn zum Rollstuhlfahrer. Nach diesem Schicksalsschlag richtete er sein Leben völlig neu aus. Er studierte Wirtschaftsinformatik, gründete eine Familie und startete eine erfolgreiche, berufliche Karriere.

    BASIS e.V. lädt alle Interessierten zu dieser Veranstaltung ein.


    Donnerstag, 07.05.2015, 18.00 Uhr, Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein

    Ev.Stift St. Martin, Johannes-Müller-Str.7, 56068 Koblenz

    Sporthalle, Erdgeschoss BG-Sonderbau

    Eintritt frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich

  • Vorsorge für Unfall, Krankheit, Alter durch Vollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung, Januar 2015

    84 Gäste konnten die Referentinnen Sabine Rinke und Miriam Antoni zu dieser Veranstaltung begrüßen. Die Nachfrage war noch viel größer und hat uns sehr überrascht, so dass wir leider nicht allen Gästen einen Platz anbieten konnten. Wir werden mit Sicherheit weitere Vorträge dieser Art planen. Die Veröffentlichung erfolgt dann unter anderem hier auf dieser Internetseite.

     

    Montag, 12.01.2015, 17.30 Uhr
    Patientenschulungsraum Ambulantes Rehazentrum Rehafit, Erdgeschoss

    Jedem kann es passieren, dass er durch Unfall, Krankheit oder Alter keine eigenen Entscheidungen mehr treffen kann. Daher sollte jeder durch einfache Vorsorge selbst festlegen, wer für ihn im Einzelfall handeln soll.

    Die beiden Referentinnen informieren unter anderem zu folgenden Fragen:

    - Welche Vorteile bietet eine Vorsorge durch Vollmacht, welche möglichen Auswirkungen bestehen bei einer fehlenden Vollmacht?

    - Warum reicht eine Generalvollmacht alleine nicht aus?

    - Was ist eine Betreuungsverfügung und was kann man damit im Ernstfall alles regeln?

    - Weshalb ist eine Patientenverfügung so wichtig?


    Referentinnen:
    Sabine Rinke
    Dipl. Verwaltungsfachwirtin (FH)
    Betreuungsbehörde Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

    Miriam Antoni
    Dipl. Sozialarbeiterin (FH)
    Ambulantes Rehazentrum Rehafit am Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein

  • Skifahren bei Querschnittlähmung - Vorstellung Monoski, Nov. 2014

    „Im Sommer kann man sich als Rollstuhlfahrer in den Bergen nicht so gut bewegen – im Winter bin ich mit meinem Monoski mittendrin.“ Heiko Heymann ist seit mehr als 20 Jahren querschnittgelähmt. Er fährt Auto, spielt Basketball – und fährt Ski. In regelmäßigen Abständen stellt er frischverletzten Querschnittgelähmten seinen Monoski vor, mit dem er im Winter die Alpenpisten hinunter wedelt. Kürzlich war er auf Einladung von BASIS e.V. wieder im Ev.Stift zu Gast. Bei der Vorstellung seines Sportgerätes hat er nicht nur staunende Blicke geerntet, sondern aktuelle Patienten der Station für Querschnittgelähmte und deren Angehörige durften auch selbst Platz nehmen in der engen Sitzschale. So machte Heiko Heymann mit seiner Vorstellung wieder einmal Mut und Hoffnung für die Zeit nach der stationären Therapie.

     

    Skifahren bei Querschnittlähmung
    Mittwoch, 19.11.2014, 14.30 Uhr
    Ev.Stift St. Martin, Johannes-Müller-Str.7, 56068 Koblenz
    Patientenschulungsraum "Roter Salon", Erdgeschoss BG Sonderbau

  • Vortrag der ASBH im Ev.Stift: Sexualität trotz Handicap

    Gerne weisen wir auf einen Vortrag der Arbeitsgemeinschaft Spina Bifida und Hydrocephalus (ASBH) Koblenz-Neuwied e.V. hin. Dieser findet statt am 11. Oktober 2014 von 10.00 Uhr bis ca. 14 Uhr im Evangelischen Stift in Koblenz, Patientenschulungsraum BG Sonderbau, Erdgeschoss.

    Näheres dazu erfahren Sie hier.

  • Kathrin Lemler: Ich spreche mit den Augen

    Zum Nachbericht in der Mitarbeiterzeitschrift des Stiftungsklinikum
     

    Freitag, 14.03.2014, 17.00 Uhr,
    Stiftungsklinikum Mittelrhein
    BG-Sonderbau Erdgeschoss –
    Raum ist dort ausgeschildert
     

    Mein Name ist Kathrin Lemler und ich wurde im Jahr 1985 geboren. Aufgrund einer Infantilen Cerebralparese sitze ich im Rollstuhl, spreche über einen augengesteuerten Sprachcomputer und bin auf eine 24-Stunden- Assistenz angewiesen. Im Laufe der Jahre habe ich verschiedene körpereigene, nicht-technische, aber auch elektronische Alternativen zur Lautsprache benutzt. Mit Unterstützung dieser Kommunikationshilfen konnte ich mich immer besser und differenzierter ausdrücken, hatte die Chance adäquat am Bildungssystem zu partizipieren und kann somit heute aktiv am Leben in der Gesellschaft teilnehmen.
    Zurzeit studiere und lebe ich in Köln und werde im Alltag von sieben AssistentInnen unterstützt. Auch beruflich möchte ich mich dem Bereich Unterstützte Kommunikation widmen. Schon jetzt arbeite ich am Forschungs- und Beratungszentrum für Unterstützte Kommunikation der Universität Köln (FBZUK) mit. Ich möchte meine eigenen Erfahrungen mit Fachwissen verknüpfen und so andere, nicht sprechende Menschen bei ihrer Suche nach geeigneten Kommunikationsmöglichkeiten unterstützen.

    In meinem Referat möchte ich sowohl betroffenen Menschen, als auch deren Angehörigen sowie professionellen Bezugspersonen Mut machen, sich auf das komplexe Gebiet der Unterstützten Kommunikation einzulassen. Für mich war es kein einfacher Weg von einer Förderschule bis hin zur Universität. Jedoch zeigen die eigenen Erfahrungen, und nicht zuletzt die zahlreichen Beratungssituationen, dass für Menschen, die nicht oder kaum über Lautsprache verfügen, nur mit den Mitteln der Unterstützten Kommunikation eine zufriedenstellende Partizipation in der Gesellschaft möglich ist.

    BASIS e.V. lädt alle Interessenten zu dieser Veranstaltung ein. Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

     

    Weitere Informationen zur Referentin finden Sie auf Kathrin Lemlers Webseite

  • Skifahren bei Querschnittlähmung - Vorstellung Monoski

    „Wenn man frisch im Stuhl sitzt, sieht man erst einmal, was man alles nicht mehr kann, ich möchte Euch mal zeigen, was man doch noch kann.“ Heiko Heymann ist seit 20 Jahren querschnittgelähmt. Er fährt Auto, spielt Basketball – und fährt Ski. In regelmäßigen Abständen stellt er frischverletzten Querschnittgelähmten seinen Monoski vor, mit dem er im Winter die Alpenpisten hinunter wedelt. Die Winterurlaube verbringt er mit Fußgängern, mit denen er beim Skifahren durchaus mithalten kann.Bei der Vorstellung seines Sportgerätes erntet er immer staunende Blicke und macht zugleich Mut und Hoffnung für die Zeit nach der stationären Therapie.

     

    Skifahren bei Querschnittlähmung
    Mittwoch, 20.11.2013, 14.30-16.30 Uhr
    Ev.Stift St. Martin, Johannes-Müller-Str.7, 56068 Koblenz
    Patientenschulungsraum "Roter Salon", Erdgeschoss BG Sonderbau

    Eintritt frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich

  • Herzwoche 2013: Das schwache Herz

    Herzwoche 2013: "Das schwache Herz", Donnerstag, 14.November 2013, 18.00 Uhr, Rhein-Mosel-Halle, Rheinsaal, Koblenz.

    Die jedes Jahr stattfindenden Herzwochen sind eine bundesweite Aufklärungsaktion der Deutschen Herzstiftung. In diesem Jahr hat die Deutsche Herzstiftung die Herzschwäche (Herzinsuffizienz) zum Thema der Herzwochen 2013 gewählt, die unter dem Motto „Das schwache Herz“ stehen und bundesweit vom 1. bis zum 30. November 2013 stattfinden werden.

    In Koblenz haben sich die vier Krankenhäuser zusammengeschlossen, um der Bevölkerung eine gemeinsame Veranstaltung anzubieten. Vier Ärzte aus vier verschiedenen Krankenhäusern werden über Diagnose und Therapie der Herzschwäche sprechen.

    Referenten:

    - OFA Prof. Dr. Ch. Bickel, Bundewehrzentralkrankenhaus

    - Dr. W. Bojara, Gemeinschaftsklinikum Kemperhof Koblenz-Mayen

    - Prof. Dr. B. Brehm, Katholisches Klinikum Marienhof

    - Dr. D. Burkhardt, Stiftungsklinikum Mittelrhein

     

    Weitere Informationen erhalten Sie hier.

  • Die Koblenzer Krankenhäuser laden ein: Herzwoche 2012

    Herzwochen 2012: "Herz in Gefahr: Diagnose und Therapie der koronaren Herzkrankheit"- Donnerstag, 08.November 2012, 18.00 Uhr, Rhein-Mosel-Halle, Koblenz.

    Die Koronare Herzkrankheit zählt weltweit zu den häufigsten Herzerkrankungen. Millionen von Menschen leiden an Verengungen der Herzkranzgefäße. Zu oft wird die Erkrankung erst dann ernst genommen, wenn sie zu einem Herzinfarkt geführt hat.

    Viele Patienten glauben nach einer Stentimplantation oder einer Bypass- Operation, sie seien gesund, weil sie keine Beschwerden haben. Ihnen ist nicht bewusst, dass sie noch immer an einer chronischen Herzerkrankung leiden und deshalb ihren Lebensstil ändern und auf Dauer ihre Medikamente einnehmen müssen. Hier besteht großer Aufklärungsbedarf.

    In einer gemeinsamen Veranstaltung der Koblenzer Krankenhäuser möchten wir Sie über die Prävention, Diagnostik und Therapie der Koronaren Herzkrankheit informieren.

    Weitere Informationen erhalten Sie hier.

  • Abenteuer Mekong - eine unglaubliche Rollstuhlreise

    Montag, 13.02.2012 um 18.00 Uhr in der Sporthalle des Stiftungsklinikum Mittelrhein Koblenz.

     

    Abenteuer Mekong ist die spannende Geschichte einer über 5000 km langen Reise zu den Quellen des asiatischen Flusses. Andreas Pröve, immer auf der Suche nach den Grenzen des Machbaren, hat sich ein hohes Ziel gesetzt: Eine Rollstuhlreise an den Ufern des gewaltigen Stroms, der sieben buddhistische Länder miteinander verbindet, der als "Mutter aller Wasser" Lebensgrundlage ist für Millionen Menschen und mit seiner einzigartigen Flora und Fauna zu den biologisch reichsten Flussläufen der Erde zählt. Die Reise beginnt im hektischen Saigon, führt über Phnom Penh durch die geheimnisvollen Tempelanlagen von Angkor Wat, durch Laos und schließlich ins tropische Yunnan in China. Dabei nutzt Andreas Pröve alle Verkehrsmittel, die sich ihm bieten, vor allem aber macht er sich in Handarbeit in seinem Rollstuhl auf den Weg, denn nur diese Art des Reisens garantiert ihm einen unverfälschten Blick in die Lebensweise, die Kultur und den Glauben der Menschen.
    Weiter geht es flussaufwärts ins tibetische Hochland, bis er in einer abenteuerlichen Trekking Expedition, die ihn an die Grenzen seiner Belastbarkeit bringen, sein Ziel, die Quelle des Mekong erreicht.

    Andreas Pröve, geboren 1957, bekannter Fotoreporter und Buchautor, verunglückte als 23jähriger mit seinem Motorrad und ist seitdem querschnittsgelähmt. Nach seiner Rehabilitation im Stiftungsklinikum Mittelrhein in Koblenz brach er im Rollstuhl schon drei Jahre nach dem Unfall zur ersten Indienreise auf und tourt bis heute, getrieben von der Lust am Entdecken und unstillbarer Neugier, durch die Welt. Dabei schreckt er auch nicht vor extremen Herausforderungen zurück.
    So offensiv und hautnah wie er reist, ist auch seine Bühnenpräsenz. Authentisch und emotional fesselt er das Publikum. Ansteckender Witz, Humor und die Offenheit dessen, der das Leben liebt, prägt auch seine Bücher, die die "SPIEGEL" Bestsellerlisten erreicht haben.
    Mit seiner Familie lebt Pröve heute am Südrand der Lüneburger Heide.

     

    Zum Presseartikel Vortrag A.Proeve

  • Seminar: Das Persönliche Budget in der Praxis

    Donnerstag, 18. September 2009, 17:00 Uhr. Stiftungsklinikum Mittelrhein, Konferenzraum im BG-Sonderbau.

    Seit dem 01. Januar 2008 gibt es den Rechtsanspruch auf ein “Persönliches Budget", zwar keine neue Sozialleistung, aber eine andere Form, wie Leistungen von Krankenkassen, Pflegeversicherungen, Sozialamt usw. zusammegefasst und ein eigener Verantwortung verwaltet werden können. Bisher wissen noch wenige, wie das neue System funktioniert.

    Mit Unterstützung der Firmen Astra-Tech und Rahm - Zentrum für Gesundheit will die RSG Koblenz (Rollstuhl Sport Gemeinschaft) mit qualifizierten Experten Wissenslücken schließen. Eingeladen ist jeder, der sich für das Thema interessiert. Der Eintritt ist frei.

  • Mit dem Rollstuhl von Küste zu Küste

    Jedes Jahr brechen Millionen Gläubige im ganzen Land auf, um ihren Göttern die Ehre zu erweisen. Bauern und Handwerker, Busfahrer und Programmierer kleiden sich dann in Gewänder, die alle Kastenunterschiede überdecken. Barfuss, auf glühenden Kohlen und Nagelbrettern kommen sie um zu leiden, zu entbehren, zu büßen und zu opfern.

    Als Andreas Pröve sich mit ihnen auf die mühsame Reise macht, entdeckt er ein völlig neues Bild von Indien und seinen Menschen. Es entsteht eine spannende Geschichte von Göttern und Gurus, von Mythen und Abenteuern, in der Begegnungen mit Menschen die Hauptrollen spielen. Getragen von Neugier und der Lust am Entdecken, zieht es Andreas Pröve auf seiner zwölften Reise immer tiefer ins Herz Indiens. Er durchstreift die Backwaters an Keralas Küsten und die Kardamom Berge, freundet sich mit Straßenkindern im Moloch Mumbai an und verliert sich in jahrtausendealten Tempeln. Dabei behält er jedoch immer sein Ziel vor Augen: Die Umrundung des Subkontinents.


    Andreas Pröve, Live Diashow
    im Stiftungsklinikum Mittelrhein:
    Dienstag, 19.02.2008, 19.00 Uhr
    Sporthalle im Evangelischen Stift, Koblenz,
    Johannes-Müller-Str. 7

    Vorverkauf: 8,-Euro, Abendkasse: 9,- Euro
    Karten an der Anmeldung Rehafit,
    Sonderbau im Ev. Stift,
    Tel.: 0261 - 137 1939

  • 5000x Zukunft: Glaubst Du, dass ich mal Arzt werden kann?

    Rückblick: 5000x Zukunft: Glaubst Du, dass ich mal Arzt werden kann?

  • Barrierefreies Bauen und Wohnen

    Barrierefreies Bauen und Wohnen

  • Mit dem Rollstuhl von der Mündung bis zur Quelle des Ganges

    Eine Reise mit dem Handbike
    von der Mündung bis zur Quelle des Ganges

    „Schon immer hatte es mich interessiert, wie die indischen Rollstühle rollen. Nun hatte ich mit meinem Freund Nagender, der mir beim Dolmetschen half, die Chance dazu. Mit einem Poliokranken Bettler auf der Straße habe ich den Untersatz getauscht. Doch er war im nu verschwunden und tauchte erst geschlagene zwei Stunden wieder auf, ganz außer Atem hat er sich für die Wartezeit entschuldigt, aber er wollte seinen Eltern den tollen Rolli einmal zeigen, aber er wohnt sehr weit außerhalb der Stadt.“

    Andreas Pröves Live Diashow
    im Stiftungsklinikum Mittelrhein:
    Montag, 22.März 2004, 18.00 Uhr,
    Sporthalle im Stift, Koblenz, Joh.Müller-Str.7

Zuletzt aktualisiert am: 29.10.2019
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